34. PUMA Herzoman am 28.07.2019

Der Herzoman wird von vielen auch als „Jedermann-Triathlon“ bezeichnet und das zu Recht. Zum einen locken die recht kurzen Wettkampfstrecken (400m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen) viele Teilnehmer an, die nicht unbedingt regelmäßig oder überhaupt Triathlon trainieren. Zum anderen steht hier eindeutig der Spaß am Wettkampf und nicht unbedingt eine Bestleistung im Vordergrund.

Als ich am Sonntagmorgen um kurz nach 9 Uhr ins Freibad Herzogenaurach kam, war ich schon überrascht, wie viele Athleten ohne professionelles Wettkampfoutfit oder Equipment ins Wasser stiegen. Natürlich gab es auch die Triathlonprofis vom TB und anderen Vereinen, aber wie schön war es mal für den Zuschauer, so ein gemischtes und buntes Teilnehmerfeld zu sehen. Das machte gleich Lust auf mehr. Die Stimmung im Bad war sensationell: laute Musik im Hintergrund, ein tolles Organisations- und Helferteam und viele Zuschauer, die auch die langsamsten Schwimmer bis zum Ausstieg anfeuerten.

Peter musste als erstes ins Wasser und schwamm souverän und gleichmäßig seine Bahnen. Im Anschluss folgte Uwe, der starke Schwimmer auf seiner Bahn hatte und es immer wieder zu Behinderungen kam. Dem gleichen Schicksaal musste sich Beate geschlagen geben. Wie gut, dass alle unverletzt aus dem Wasser stiegen. Dem treuen Anfeuern beim Schwimmen geschuldet, hatte ich keine Möglichkeit mehr unsere Athleten an der Radstrecke einzuholen, sondern lief schnellen Schrittes den Berg nach oben ins Stadion zur Laufdisziplin. Die Atmosphäre vor Ort schallte mir schon entgegen und da dachte ich mir heimlich: Da könntest Du doch nächstes Jahr auch mitmachen...“

Vor der letzten Wechselzone angekommen, erwischte ich gerade noch Uwe und kurz darauf liefen schon Beate und Wali ins Ziel. Diese wurden erstmal von Peter und mir in Empfang genommen. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Uwe auf der Laufstrecke und die schnelle Damen in der Verfolgung, aber noch in der Wechselzone: 1. Dana, 2. Katrin und 3. Kim. Uwe konnte noch ohne großen Druck ins Ziel laufen, bei den Damen sah das schon anders aus: Kim konnte sich noch vor Katrin schieben (@Katrin, nächstes Jahr holst Du Dir den 3. Platz in der AK!). Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sich die Triathleten des TB viele Platzierungen geholt haben, trotz einer ProLeit-Übermacht. Auch an Uwe ein großes Kompliment, für Deine Gesamtzeit warst Du einfach in der falschen AK!

Ja, und dann habe ich mich getraut laut auszusprechen, was ich bis dato nur heimlich gedacht hatte:„Ich bin nächstes Jahr definitiv dabei!“

Michi

Ergebnisse

Uwe Schmalenberg, 17. W AK50, 01:16:13
Dana Paulsen, 2. W AK45, 01:16:56
Beate Übel, 2. W AK55, 01:19:26
Kim Wirschal, 3. W AK45, 01:19:54
Katrin Faber, 4. W AK45, 01:20:29
Walburga Dieterich, 3. W AK55, 01:21:11
Peter Übel, 3. W AK60, 01:21:26

Gesamt-Damen:
3. Platz (Dana Paulsen, Beate Übel, Kim Wirschal)